?Kinder im KZ Theresienstadt? – Zeichnungen, Gedichte, Texte. Eine Ausstellung im Familienferiendorf Hübingen

Hübingen

„Kinder im KZ Theresienstadt“ – Zeichnungen, Gedichte, Texte. Eine Ausstellung im Familienferiendorf Hübingen


Die Wanderausstellung des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 e. V., erinnert an das Schicksal der etwa 11.000 Kinder unter 15 Jahren, die in das KZ Theresienstadt deportiert wurden. Sie kamen aus den jüdischen Gemeinden der ehemaligen Tschechoslowakei, aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden, Polen und Dänemark; die meisten wurden in Auschwitz ermordet.
In Theresienstadt entstanden eindrucksvolle Zeichnungen, Gedichte und Texte der Kinder, von denen über 4000 Werke gerettet und erhalten werden konnten. Eine Auswahl davon steht nun im Mittelpunkt der Ausstellung, die vom 14.08. ? 02.09.2011 in der Kapelle des Familienferiendorf Hübingen zu sehen ist.

„Wir mussten als Kinder schon erwachsen sein“, unter dieser Überschrift beschreibt die Zeitzeugin Frau Edith Erbrich, geb. Bär ihre Kindheit in Frankfurt am Main und im KZ Theresienstadt. Wäre das Konzentrationslager nicht in der Nacht vom 7. auf den 8. Mai 1945 von der russischen Armee befreit worden, hätte die damals Siebenjährige niemals ihre Jugend erlebt. „Wie ich später erfuhr, sollten wir am 9. Mai vergast werden“, berichtet die heute 73 Jahre alte Zeitzeugin. Frau Erbrich schildert ihre Erfahrungen häufig bei Gedenkfeiern, Ausstellungen und oftmals bei Schulveranstaltungen im intensiven Gespräch mit den Schülern. Aufgrund ihres beeindruckenden Engagements bekam Edith Erbrich das Bundesverdienstkreuz verliehen.

Frau Edith Erbrich und Herr Thomas Altmeyer vom Studienkreis Widerstand 1933 ? 1945 e.V. eröffnen die Ausstellung am 14.08.2011 um 16.00 Uhr in der Kapelle des Familienferiendorf Hübingen. Die Eröffnungsveranstaltung ist öffentlich und der Eintritt frei ? weitere Informationen hierüber im Familienferiendorf Hübingen unter 06439 ? 92 00 40 oder

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